Besondere Tisch–Ereignisse

Jonges-Stiftungsfest 20.03.2018 und Gerds und Dieters Silbernadel-Umtrunk
20.03.2018

Jonges-Stiftungsfest 20.03.2018 und Gerds und Dieters Silbernadel-Umtrunk

Anlaß: Tischbaas Gerd Rayermann schreibt

"Dienstag 20. März 2018.

20:00 Uhr Henkelsaal

Im Rahmen des Stiftungsfestes unseres Heimatvereins

wird unseren Tischfreunden Dieter Ruß und meiner Wenigkeit die Silberne Ehrennadel verliehen:

Für herausragende Leistungen um den Verein, sowie seine Bestrebungen und Ziele.

Aus diesem Anlass laden Dieter und ich Euch recht herzlich ab 21:00 Uhr zu einem kleinen Umtrunk in das Naseband ein."

Spätere Korrektur:

"Liebe Tischfreunde,

hiermit laden Dieter Ruß und ich Euch ganz herzlich ein, unsere Ehrung im Henkelsaal mitzuerleben.

20:00 Uhr Henkelsaal

Und abweichend von unserem ursprünglichen Umtrunk im Naseband, wollen wir Euch nun

ab 21:00 Uhr in die Brauerei zur Uel, Ratinger Strasse 16

zu Speis und Trank recht herzlich einladen.

Dieter und ich würden uns sehr freuen, wenn wir viele von Euch begrüßen können."

 

Und so kam es, in 2 Akten, Akt 1 im Henkelsaal (und Akt 2 später in der Uel):

                                         "Nessun dorma!"

Nessun dorma!, keiner schlafe!, caro Giacomo P.? Wie denn, sorgten doch schon "Die 3 Tenöre, the BOHEMIANS, the Tenor Sensation", deren Sangeskraft die Saal-Übertragungstechnik völlig überforderte, für Wachheit bei allen ca. 600 anwesenden Jonges, darunter besonders aufgeregt die >100 Auszuzeichnenden, also 1/6 der heute Erschienenen!

Und, mehr noch, das Gewusel der circa, aktuell sagt man: gefühlt 100 heute anläßlich des Stiftungsfestes der Düsseldorfer Jonges e.V. wohlgewandet Ausgezeichneten. Diese stellte Baas W. Rolshoven in routiniertem Tempo mit Hilfe an die Wand geworfener Jonges-Lebensläufe, zum Teil mit Fotos, in Einhaltung der offiziellen Sitzungsstunde + 5 Minuten in mehreren Blöcken vor - ausführlich als Lit-Service für die von Euch Tischfreunden, die außer uns ca. 14 Anwesenden verhindert waren:

1. Silberne Treuenadeln für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit (bei bösen Zungen auch "Sitzfleischnadel"),          ca. 25 zwischen Stiftungsfest 1992 und Stiftungsfest 1993 eingetretene Jonges

2. Goldene Treuenadel für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit, ca. 10 Jonges, zumeist heute, naheliegend,            nicht anwesend

Interludum Baas: "Wo bleibt denn die Erbsensuppe?!" für ca. 600 Personen, also die vom Saalvermieter gesponserte Suppe nebst Bockwursteinlagen, die sich (bei mir) in nanokleinen Stücken in den bereits bei Eintritt ausgeteilten Tellern bockig hinter kleinen Erbsengruppen versteckten. "Lasst es Euch schmecken!" - dazu und wegen vollen Mundes nicht vom Saal mitgesungen wieder "Die 3 Tenöre" mit "Ein Lied geht um die Welt!"

3. Ehrengaben des Heimatvereins (Baas: "Wertvolle Minirepliken der Originale") für ca. 25/30 Personen

    in der Reihenfolge ihrer Bedeutung (zur Vertiefung und zu den Namen siehe nächstes "TOR")

    - Medaille in Bronze

    - Herzog-Wilhelm-Medaille

    - Silberner Radschläger auf Kugel

    - Silberner Radschläger auf Sockel

    - Bronzener St. Martin als Reiterfigur auf Sockel                                                                                                                                         (warum nicht als weitere Spreizung auch "auf Kugel"?)

    - und die selten verliehene Bronzene-Jan-Wellem-Medaille (hier ist mit Silber und Gold noch Luft nach oben)

    Jeder hiermit Ausgezeichnete hat Bedeutendes für Verein, Heimat, Welt geleistet, each one in his way -      unterstrichen von den "3 Tenören" mit dem vertrauten Lied "I did it my way!", bekannt durch Frank          Sinatra, aber tatsächlich, wie uns der Obertenor versicherte, ursprünglich von Paul Anka - als für uns        im Durchschnitt passenden Rückblick auf 2/3 und Ausblick auf das (bestenfalls) verbleibende 1/3              Lebenszeit.

4. Silberne und Goldene Ehrennadeln für herausragende Leistungen um den Verein, seine Bestrebungen        und Ziele, ca. 1 Dutzend "Gold" und 2 Dutzend "Silber", unter letzteren, weshalb wir hier hier waren,

    Gerd-Michael Rayermann für mannigfache Leistungen bis hin zum Stellvertr. Ehrenratsmitglied und

    Dieter Friedrich Ruß für seine großzügige finanzielle Unterstützung der Jonges-Karneval-Sitzungen        und für seine Stiftung aller dort und ansonsten in den Sessionen verliehenen Jonges-Orden

5. Die Silberne Heine Gesamtausgabe, höchst selten, 1 Empfänger für große Leistungen (die ich mir nicht          hinreichend schnell merken konnte).

Unser Tischfreund Michael B. wusste an dieser Stelle an etwaig noch nicht auf der Bühne Aufgereihte zu ergänzen: "Die Träger von Nadeln und Ehrengaben, die noch keinen Ständer haben, können nun auf die Bühne kommen und sich einen runter holen!" Es waren aber schon alle oben.  

Nach entsprechenden Fotogruppierungen (Baas: "rückt mal 'n bißchen zusammen, damit alle draufkommen!") stimmte von den Großleinwänden her das Sinfonieorchester der Camerata Louis Spohr das Jongeslied an, das von den "3 Tenören" und den "600 Jonges-Baritönen und -Bässen" mit allen 6 Strophen gesungen wurde, einschließlich des 603-stimmigen "Hopp!" der 3. Strophe.

Abschließend der  "Kommt gut nach Hause!"-Wunsch des sichtlich mit Ablauf und sich zufriedenen Baas'.

Nachdenklich fragte sich Lit im Gehen, wie sinnfällig eigentlich ein Stiftungsfest ist, auf dem - von der gesponsorten Suppe abgesehen - nichts als Ehrennadeln gestiftet werden - und das an etwa 1/6 der Anwesenden, jedes Jahr wieder. Würde es nicht, ohne natürliche Abgänge und Mehrfachauszeichnungen, rein rechnerisch nach 6 Jahren keinen Nicht-Ausgezeichneten mehr geben können? Und Lit erinnerte sich an seine Zeit bei Rotary, wo es weltweit nur eine Auszeichnung gab, mit in ganz Deutschland im Jahr in etwa so vielen Geehrten wie heute Abend allein hier. Egal, denn:

Nein, es ging für uns nicht nach Hause! Sondern zum 2. Akt des Abends in die Brauerei zur Uel. Denn da war er ja noch, der Umtrunk, in entsprechender Runde und Stimmung als Dank unserer beiden Silber(nadel)rücken für ihre Ehrung und unser Dazukommen. Kommt doch diese Ehrung mit der Nadel für Herausragende Leistungen nicht jeden 1. Dienstag im Monat vor! Und weil Rolly nur kurz kommen konnte (Vorstandsstiftungsessen?) und damit seine Intern-Laudatio für Gerd und Dieter wohl auf die Jahresversammlung verschieben musste, bedanken wir uns herzlich, lieber Dieter, lieber Gerd, für Eure Einladung, ganz leise dabei Louis Armstrong's "What a Wonderful World" summend:

"I see two jonges there, two silver needles too,

I see them shine, for me and for you,

And I think to myself: What a wonderful world!

I see heimatfriends all shaking hands,

Saying How do you do, you successful two,

Toasts without ends, and I hear whispers aloud:

"Outstanding performance!", guys, aren't we proud!"

 

Um etwa 22:30 h ein letzter "Glückwunsch Euch beiden!" 

Lit

 

 

 

 

 

Alle News anzeigen