Besondere Tisch–Ereignisse

Endlich wieder Henkel-Saal
04.09.2018

Endlich wieder Henkel-Saal

 

"Liebe Tischfreunde,

Dienstag 4. September 2018 endlich wieder Henkelsaal.

 - 18:00 Uhr Brauerei Füchschen

 - 20:00 Uhr Henkelsaal “Der Kunstpalast. Neue Wege“                                                                         Referent Dr. Felix Krämer, Generaldirektor und Künstlerischer Leiter Kunst-Palast

 - 21:00 Uhr Zum St. Sebastian, Kurzestr.2 Ecke Burgplatz

Euer Tischbaas Gerd freut sich, Euch zu sehen."

Mit dem ausklingenden Sommer endet unsere frischluftige Henkel-Saal-Abstinenz. Gar zu große Entzugserscheinungen scheinen sich nicht eingestellt zu haben, denn von den ca. 15 Tischfreunden des Vortreffs im "Füchschen" haben es gerade 7 durch die gewitterbedingt reißende Stömung der Ratinger Straße auf die andere Straßenseite in den Henkelsaal geschafft.

Und es nicht bereut, denn sie hörten einen Vortrag, der deutlich 'gen Norden' aus dem Durchschnitt hervorstach: Der recht neue Generaldirektor des Kunst-Palasts (seit wenigen Tagen so von bisher Stiftung Museum Kunstpalast werbungsattraktiver in Kunst-Palast umbenannt), Dr. F. Krämer, vormals Leiter des Städelmuseums Frankfurt, stellte locker vom Hocker geschickt Interesse weckend sein neues inhaltliches wie bauliches Konzept vor. Im einzelnen siehe Nächstes "TOR" - nur so viel schon mal:

Ein breit gespanntes Themenband 2018 - 2020 verspricht spannende Ausstellungen! Herausgegriffen seien "PS - Ich liebe Dich" (erstmals in Europa und erst zum dritten Mal weltweit in einem Museum eine Ausstellung zum Thema aufregender automobiler Designs, trotz des Titels ohne Fokus auf PS-Zahlen und sonstige Technik, ausschließlich der Formästhetik verpflichtet) und eine Ausstellung zu der in Düsseldorf lebenden, an der hiesigen Kunstakademie ausgebildeten Künstlerin Katharina Fritsch  (7-m-Skulptur "Der Blaue Hahn", bis vor kurzem am Trafalgar Square London, nun vor Washingtons National Gallery of Art), die trotz ihrer Bekanntheit in der internationalen Kunstszene in Düsseldorf noch an keinem öffentlichen Platz gewürdigt worden ist - Teil eines Ausstellungskonzepts, das mit Düsseldorf verbundene Künstler in den Vordergrund rücken will.

Das bauliche Konzept will die Gesamtanlage mit der Achse nördlicher Quertrakt hin zur Tonhalle im Süden  wieder hervortreten lassen und sieht eine deutliche Belebung des Innenhofs vor (die jetzt dort aufgestellten Skulpturen des Jonges-Preisträgers Tony Cragg geben einen ersten Eindruck, wo man hin will); im derzeit wegen Baufälligkeit nicht betretbaren Quertrakt soll ein Café entstehen, das zum einen die Blickrichtung zur Tonhalle öffnet und zum anderen attraktive Lokalität nicht nur für "die Tasse Kaffee danach", also nach dem Ausstellungsbesuch, sein will. Wermutstropfen: Das erfordert einen Gesamtbetrag von ca. 17 Mio. Euro in heutigem Wert, aber viel späterer Realisierung, wie zu befürchten steht.

Wie auch immer, unserem Tischbaas eröffnet sich ein 'Steinbruch' an gemeinsamen Veranstaltungen 'außerhalb der Reihe' und den Düsseldorfer Jonges die Gelegenheit, sich hier fördernd einzubringen.

Absacker im "Bastian" am Burgplatz - erstaunlich, wie leer die Altstadt sein kann. Und doch: Die frische Pizza fast nebenan schmeckt auch zwischen bereits hochgestellten Stühlen.

 

Ähnliches Foto

 

 

Alle News anzeigen