Besondere Tisch–Ereignisse

Weihnachtsfeier 5. Dezember 2018
05.12.2018

Weihnachtsfeier 5. Dezember 2018

"Liebe Tischfreunde,

wir wollen einen ganz besonderen Abend zusammen verbringen.

Warum: Zum einen unsere traditionelle Weihnachtsfeier feiern, zum anderen an diesem Abend unseren Tischfreund Rolly zum Ehrentischbaas ernennen. Wichtig: Wir wollen ihn mit dieser Ehrung überraschen und bitten alle darum, strengstes Stillschweigen zu bewahren. (Das ist, man glaubt es kaum, gelungen!) 

Wann:  Mittwoch, 5. Dezember 2018 

Wo:

18:30 Uhr  Euer Tischvorstand lädt Euch ganz herzlich zu einem Aperitif in die Paris Bar im 17. Stock des Hotels "25hours Parlez-Vous Francais" an der Toulouser Allee mit dem spektakulären Blick über unsere schöne Stadt ein.

19:30 Uhr   Gleich um die Ecke unsere Weihnachtsfeier im Restaurant "Trattoria Emiliana", Adlerstraße 42, wo uns richtig

Was erwartet, nämlich ein leckeres 4-gängiges italienisches Menu mit süffigen Weinen

Wie gekleidet:  wie immer Blauer Blazer, Jongeskrawatte und Ehrenzeichen

Wieviel:  Pauschale wird per Lastschriftermächtigung eingezogen.

Ich freue mich Euch alle zu sehen.

Mit einem heimatlichen Gruß

Euer Tischbaas Gerd!"

 

Die Paris Bar, ganz oben unterm Dach dieses neuen Hotels (mit den Badewannen auf den Balkonen) an der Toulouser Allee, eigentlich ein Raum, der in traditionellen Häusern der Technik vorbehalten bleibt, bietet an entsprechend lang gestreckter Bar auch größeren Gruppen lockeres, wenn auch auseinandergezogenes Nebeneinanderstehen. Mit dem Aperitif klappt es nicht so ganz - zu viele Freunde sind vor dem Baas da und bestellen unwissend ein Glas Wein oder eine Flasche Pariser Altbier (Alt?? aus Paris?? "Mais oui - une specialité de biére créée uniquement pour notre bar!"). Dafür klappt es umso mehr mit dem Versprechen eines spektakulären Blicks von der Terrasse und den fensternahen Räumlichkeiten, insbesondere westlich in Richtung festlich leuchtende Innen-Innenstadt.

Trotz dieses Vor-Glühens der knapp 30 erschienenen Tischfreunde gelingt der Umzug sur trottoir aux Trattoria ohne unterwegs-Verluste. Schon schwieriger gestaltet sich die vom Vorstand ausgedachte Variante der "Reise nach Jerusalem": Nach jedem Gang soll jeweils die Hälfte einer Tisch-6er-Belegschaft (1/2x6 ergibt wirklich 3?) an den nächsten Tisch wechseln, um über den Abend verteilt eine gute Durchmischung "jeder mal mit jedem" zu erreichen; um diskriminierende Ausschlüsse zu vermeiden, gibt es allerdings, anders als bei der "Reise nach J.",  für jeden einen Stuhl. Die Anordnung scheint klar, doch die Anweisung "Wechsel gegen den Uhrzeigersinn" stellt so manchen, auch höchste akademische Grade, vor ungeahnte Schwierigkeiten, ist doch "im Uhrzeigersinn" tief in unsere westlichen Gene eingepflanzt. Hinzu kommt: Mancher setzt sich auch nur dann gern auf einen angewärmten Stuhl, wenn er ihn selbst angewärmt hat. Kurz gefaßt: so richtig will es nicht klappen! Immerhin, alle saßen, alle aßen - und das gut und warm. 

Endgültig Ruhe kehrt ein, als unser Tischbaas Gerd, nun allein stehend, zum zentralen Thema des Abends kommt: Laudatio auf unseren Rolly, genannt Wolfgang Rolshoven alias gewesener Baas unseres Tisches und hernach Baas aller Düsseldorfer Jonges e.V. Ohne die Laudatio hier zu wiederholen, fassen wir für Gerd seine große Anerkennung für Rollys Wirken so zusammen:

"... 2004 zum Tischbaas gewählt, hast Du den Tisch in den 8 Jahren Deiner Amtszeit bis zum Jahre 2012, dem Jahr Deiner Wahl zum Baas des Gesamtvereins, mit ganz großem Engagement und vielen neuen Ideen geführt. Das Tischleben von am Ende 29 Tischfreunden wurde immer vielfältiger. Du hast unserem Tisch mit einem sehr abwechslungsreichen Programm ein Gesicht gegeben. Trotz der vielfältigen Aufgaben als Baas hat es an Deiner Unterstützung für den Tisch nie gemangelt (ein Stichwort: Mutter-Ey-Denkmal) -  ganz im Gegenteil. Und wenn wir an dieser Stelle einen Strich ziehen, komme ich zu dem Ergebnis, dass Du ein Tischfreund bist, der sich von der Gründung unseres Tisches über alle Jahre hinweg bis zum heutigen Tag immer für den Tisch Wirtschaft über das normale Maß hinaus engagiert hast. Auch wenn es ein wenig pathetisch klingt, sage ich heute mit großer Überzeugung und vollem Herzen zu Dir:

Rolly, Du hast Dich um unseren Tisch Wirtschaft sehr verdient gemacht.

Und weil das so ist, verleihen Dir Deine Tischfreunde in Anerkennung Deiner Verdienste heute den Titel      Ehrentischbaas der Tischgemeinschaft Wirtschaft                                                                  

(Anm. Lit: Zu Gerds Text wird Frank noch für diese Stelle das Ehrenfoto zum Tage nachliefern. Etwas Geduld bitte!)

 

Sichtlich gerührt - ist dies doch in der Gesamtheit der fast 50 Tische der Düsseldorfer Jonges durchaus eine sehr seltene Ehrung - , dankt der Ehrentischbaas.  Und wiederholt das per Mail vom 07.12. für alle, also auch die, die  heute nicht hatten dabei sein können: "Liebe Heimatfreunde, ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal für die Ernennung zum Ehrentischbaas der TG Wirtschaft recht herzlich bedanken. Ich fühle mich sehr geehrt, und auf dieser wunderbaren WF am 5.12. hat man mir meine Rührung ja angesehen. Es bedeutet mir sehr viel, und ich bin sehr stolz auf unsere TG Wirtschaft! Euer Rolly"

 

Und weil eine Ehrung selten allein kommt, noch sein Hinweis vom selben Tag: "PS: Die Düsseldorfer Jonges [personifiziert in Gestalt ihres leicht verfremdeten Baas' Wolfgang Rolshoven] haben es auf dem Wandkalender 2019 der Landesregierung, durch Jaques Tilly, geschafft, auf das Ratinger Tor zu kommen."

Ein jeder fühle  sich geehrt, auch 

[Lit.]

 

PS In seiner Laudatio streift unser Tischbaas Gerd seine bei der Vorbereitung derselben gewonnene erkenntnisgleiche Vermutung, dass einige Details der seinerzeit vom nun Ehrentischbaas erinnerten Anfänge unserer Tischgemeinschaft, wie sie in die Page "Home" eingeflossen waren, nicht ganz stimmen könnten. Da es Lit., der damals nicht dabei war, damit einigermaßen China-Reissack-mäßig geht, Hauptsache: nun bitte richtig, werden Rolly und Gerd, die Männer der 1. und 2. Stunde unseres Tisches, untereinander die richtige oder jedenfalls richtigere Version finden und, so erforderlich, für die Korrektur von "Home" zu Papier bringen - auch hierzu etwas Geduld bitte.

Lit.

mit seinen besten Wünschen, urbi et orbi, für eine schöne Adventszeit, feierliche Festtage und für ein erfolgreiches, gesundes 2019! 

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