Besondere Tisch–Ereignisse

Ein ganz normaler Stammtischdienstagabend, aber ...
04.08.2026
17:14 Uhr

Ein ganz normaler Stammtischdienstagabend, aber ...

Liebe Tischfreunde, ich erinnere an unseren nächsten Tischabend. Ich freue mich, euch morgen, am 4. August um 18 Uhr am Uerigen begrüßen zu könnenEntweder an einem Stehtisch vor dem Brauhaus oder an einem Sitztisch gegenüber, das entscheidet der erste, der da ist!

Programm um 20 Uhr im Henkelsaal: Gerresheim: Zweitältester Stadtteil in Düsseldorf mit bewegter Stifts- und Klostergeschichte und vergangener Weltbedeutung. | Referent: Hans Schlosser, Dipl. Toning und Tischbaas der Tischgemeinschaft Schlossturm (TG33), Henkelsaal ist klimatisiert, Einlass ab 19:00 Uhr Viele Grüße! Frank"

Einige fanden sich ein, im Sommerlook, schließlich war es am Ende eines der heißen Tage dieses Sommers:

 

                           

 

In den Saal hat's keiner mehr geschafft.

Ob's am Wetter lag? Ein Gewitter zog durch.

 Patschenass. Dirk um 23:31 "Ein etwas beschwerlicherer Heimweg als sonst"

 

Kommentare: "Huckepack oder als 'The Weathermen Faction' verkehrswidrig auf'm E-Roller?" "Selbstverständlich verkehrsregelgemäß auf zwei Fahrrädern. Auf den Regenradar von Jobst kann man nicht mehr vertrauen.""zu 2 Fahrräder: sieht eher nach Tandem aus. zu Jobsts Wetterorakel: Die Wetter-Apps für heute waren eigentlich klar: Es wird nass." "Die App funktioniert nur in Eller." "Ah ja, deshalb der Spruch 'In Eller, da bleibt's stets heller'", das Bier und der Himmel"."Liebe Männer, das passiert nur, wenn man zu früh nach Hause geht" und zum Neiderwecken: "Liebe Freunde, wäret ihr mit auf's Schiff gekommen, wärt ihr jetzt nicht im Regen, sondern auf dem Mittelmeer, auf dem Weg nach Malaga, bei 35 Grad - in der Sonne." Ein daheim Gebliebener "Ich habe leider keine Einladung bekommen, lieber Reinhard, sonst würde ich gern mit dir Vino rosso auf Deck 12 trinken." "Hier in der Altstadt ist kein Regen. Und 29 ° werdens hier auch gleich." "Und mehr" kommt es aus Malaga zurück.

Nach solch hochfliegendem WhatsApp-Austausch wollte sich keiner mehr mit "vergangener Gerresheimer Weltbedeutung" im Henkelsaal beschäftigen (lassen). 

 

Da füllen wir eben das oft bescnriebene thematische Sommerloch:

Ernster wog da schon die TischWhatsApp-Diskussion, ob es einem Tischbaas (K. Adam, TG Reserve und Vertreter der Tischbaase im Gesamtvorstand) geziemet, ohne Abstimmung mit dem Vorstand (fraglich) eine Mitgliederbefragung zum Thema "Neues Jongeshaus - Abriss, Neubau oder Miete?" anzustoßen. Jürgen fand den gewählten Weg, die Tischbaase mit der Verteilung der Befragung einzuspannen, "falsch und undemokratisch". Unser Tischbaas Frank mochte ihm da nicht widersprechen: "Lieber Jürgen, du hast völlig Recht. Das hat Kay Adams nicht anzustossen." Ob er das so auch in der Sitzung der Tischbaase gesagt hat? Oder kam die Idee der Befragung ganz aus heiterem Himmel? Und ist sicher, dass nicht mit dem Vorstand abgestimmt?

Auslöser die Formulierung des Jonges-Baas im Vereinsheft 'TOR', dass "das Jonges-Haus auf der Mertensgasse das Herzstück des Heimatvereins ist" und daher das marode Haus als moderner, identitätsstiftender Mittelpunkt der Vereinsarbeit“ generalsaniert werden müsse. Kostenpunkt: 2 bis 2,4 Mio.€ für eine Nutzfläche von 186 m², die sich auf 5 Etagen ohne Fahrstuhleinbaumöglichkeit verteilen. Ist es das jedem Mitglied wert, soll die Befragung  über Antworten zu diesen Fragen ergeben.

1.)
Bist du der Auffassung, dass das Jonges-Haus das Herzstück des Heimatvereins ist?
2.)
Ist dir persönlich das Jonges-Haus auf der Mertensgasse wichtig?
3.)
Würdest du auf einer Mitgliederversammlung grundsätzlich zustimmen, dass der Verein Sanierungskosten in einer Größenordnung von ca. 1,66 Millionen bis 2,1 Millionen € (jeweils zzgl. MwSt.) bei einem Eigenkapital von ca. 800.000 € ausgibt?
4.)
Oder würdest du einen Verkauf des Hauses auf der Mertensgasse mit gleichzeitiger Anmietung (oder eventuell Ankauf) einer modernen Bürofläche bevorzugen?

 

Frank hat leider nicht berichtet, ob die Versammlung der Tischbaase K. Adam als ihren gewählten Vertreter im Vorstand der Jonges mit diese Aktion beauftragt hat, etwa um dem Vorstand auf die Sprünge zu helfen, oder ob hier jemand eigeninitiativ geworden ist. Letzteres gibt die Vereinssatzung nicht her, schon gar nicht der Vereinszweck. Die Rechte der einzelnen Mitglieder beschänken sich auf die Abstimmungen auf der Mitgliederversammlung. Ersteres indirekt sehr wohl, denn die Tischvertreter sind gem Satzung § 14, insbesondere 14.1 und 14.2 ausdrücklich zur Initiative gegenüber und Kritik am Vorstand berechtigt. Beides kann der Tischbaasvertreter umso substantiierter vortragen, je mehr er sich auf eine vorher eruierte Mehrheit der Mitglieder stützen kann - meint dieser formulierende Satzungslaie. Und ob das tatsächlich am Vorstand vorbei gelaufen ist, dazu hat Frank sich trotz Nachfrage leider nicht geäußert. Es müsste sich im Protokoll der Tischbaassitzungen nachvollziehen lassen. 

 

Kein Aufreger-Thema. Es ist ja auch so heiß genug... "Leute, hier geht's raus aus dem berühmten Sommerloch!: Wie man der Resonanz (Staunen-emoji) auf Jürgens Anmerkungen auf der TischWhatsApp entnehmen kann (H. Bölls "Murkes Gesammeltes Schweigen") kein Thema, um jemanden wie den Tischbaassitzungteilnehmer Frank, schon gar nicht Euch Juristen, im (zu) heißen August hinterm (kalten) Ofen hervorzulocken.

Dabei wäre es jenseits der Demokratiebedenken doch auch interessant zu prüfen, ob das Bauvorhaben überhaupt satzungsgemäß ist. In 2.3 heißt es "...Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmässigen Zwecke verwendet werden." Weder 2.1 (a) bis (h)  noch 2.2 (a) bis (i) nennen für die ordnungsgemäße Mittelverwendung den Neubau  oder die Generalsanierung eines "identitätsstiftenden Vereinshauses". Mausetot?

Mitnichten, einem ordentlichen Juristen - hey, das seid Ihr doch! - fällt dazu sicher was ein.

Ich rate mal: Einfach das Jongeshaus als Denkmal definieren - dann passt 2.1(b) "Förderung des Denkmalschutzes und der Denkmalpflge" (Lache-mich-kapott-Emoji) Wer von Euch Rechtsanwalts-Raubfischen (Hai-Emoji) schnappt nach diesem Köder? Wer wagt es, "Juristenmann oder -knapp, zu tauchen in diesen Sumpf hinab" (frei nach F.v.Sch.)?

Überraschung: Keiner.

 

Nur Max meldet sich mit der Nachricht, dass sie im Vereinsvorstand die oben aufgeworfene Frage auch schon bedacht haben. Mit dem Ergebnis: Irgendwo muss die Geschäftsstelle ja ihren Sitz haben... Das ist zwingend! :(   

 

Interessant immerhin, wie es aus heiterem Himmel immer wieder möglich ist, dass eine 'neue Sau durchs Dorf getrieben wird'. Von der namens 'Frauen bei die Jonges' übrigens hört man gar nichts mehr...

 

Nachtrag: Franks anschließende Zusatzinformationen deuten an, dass es sich wohl um eine vereinstypische Querele handelt. Die Tischbaasvertreter sind trotz entgegenstehendem Satzungsgebot nicht zu Vorstandssitzungen eingeladen worden, der Erweiterte Vorstand wurde nicht vom Baas eingeladen - Folge: man fühlt sich nicht gut informiert und als satzungsgemäßer Ansprechpartner nicht ernst genommen. Bei der anstehenden Summe gravierend. Verbunden wird das von beiden Tischbaasvertretern mit einem ganzen Bündel an Vorwürfen Richtung Vorstand: Versäumnisse, Pannen... Bahnt sich eine Baas-Krise an?   

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